retten – löschen – bergen – schützen

Autor: Daniel

  • Einsatz 15/2025 VU PKW gegen Baum

    Am Samstagnachmittag ereignete sich auf der L240 zwischen Beckedorf und Huxahl erneut ein schwerer Verkehrsunfall nach einem missglückten Überholmanöver. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei setzte der mit 2 Erwachsenen und zwei Kinder besetzte VW Passat zum Überholen mehrere Fahrzeuge an. Ein sich weiter vorne befindliches Fahrzeug setzte kurze Zeit später ebenfalls zum Überholen an. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden kam der Passat nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Glücklicherweise wurde niemand im Fahrzeug eingeklemmt. Die um 17:07 Uhr alarmierte FF Beckedorf sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutzsicher, schaltete das Fahrzeug stromlos und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Ein Erwachsener sowie die zwei Kinder wurden ins AKH nach Celle transportiert.
    Ebenfalls zum Einsatz alarmiert wurden 4 RTW, der Notarzt, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

  • Einsatz 14 / 2025 Küchenbrand

    Am Samstagmittag und kurz nach halb zwölf wurden die Feuerwehren Beckedorf, Oldendorf und die ELW-Gruppe der FF Hermannsburg zu einem gemeldeten Küchenbrand nach Beckedorf in die Straße zur Hünenburg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte standen Teile der Küche in Brand und alle Personen hatten das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr konnte das Feuer sehr schnell unter Kontrolle bringen. Für die Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten kamen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Bei den Nachlöscharbeiten mussten u.a. Teile der Vertäfelung abgerissen werden. Gegen 13:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

  • Einsatz 13 / 2025 VU mit zwei PKW

    Am Samstagvormittag um 11:18 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf die K82 Höhe Hof Grauen alarmiert. Ein älteres Ehepaar wollte die K82 nahe Hof Grauen queren. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei übersah der Fahrer einen mit zwei Personen besetzten Hyundai, welcher aus Beckedorf kam. Der Fahrer des Hyundai versuchte einen Zusammenstoß zu verhindern, fuhr hierbei gegen ein Verkehrsschild und in die Böschung. Der Opel fuhr in einen Seitengraben. Glücklicherweise entstand nur Blechschaden, verletzt wurde niemand. Durch uns wurden beide Fahrzeuge stromlos geschaltet sowie Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Im Einsatz waren 2 RTW, die FF Beckedorf und die Polizei. Nach rund 30min war der Einsatz beendet.

  • Einsatz 12/2025 VU-Nachlöscharbeiten

    Nachdem die letzten Feuerwehrkräfte mittags den Einsatzort verlassen konnten, wurden wir um 16:28 Uhr erneut zum Unfallort alarmiert. Die Polizei sowie der Gutachter waren mit ihren Arbeiten fertig und nun mussten beide Fahrzeuge verladen und abgeschleppt werden. Da es möglich ist, dass sich die komplett zerstörte Batteriezellen des Tesla nach mehreren Tagen erneut entzünden kann, begleiteten wir die Verlade Aktion. Durch die Wärmebildkamera wurde die Temperatur ständig kontrolliert. Anschließend fuhren wir im Konvoi mit unseren beiden Fahrzeugen und den Fahrzeugen des Abschleppunternehmens unter Einsatz von Sonder-und Wegerechten zum Firmengelände nach Altencelle. Dort wurde die Mulde, in dem sich der Tesla befand, mit mehreren tausend Liter Wasser gefüllt. Auf dem Gelände des Abschleppunternehmens steht der Tesla jetzt mehrere Tage unter ständiger Beobachtung durch ein Kamerasystem. Gegen 21 Uhr war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr Beckedorf schlussendlich beendet.

  • Einsatz 11/2025 VU L240-PKW brennt

    Am Dienstagvormittag wurden die Feuerwehren Beckedorf und Eversen sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf die L240 alarmiert. Der Fahrer eines Tesla ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge mit seinem Auto beim Überholen von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und in Brand geraten. Der Fahrer war im PKW eingeklemmt. Erste Löschversuche von Ersthelfern blieben erfolglos. Der Fahrer eines VW-Golf ist Aufgrund der Unfalls ebenfalls von der Fahrbahn abgekommen und kam auf einem angrenzenden Feld auf dem Dach zu liegen. Er war glücklicherweise nicht eingeklemmt und wurde bereits versorgt. Er wurde durch den Rettungsdienst schwer verletzt ins AKH-Celle gebracht. Die Kräfte der Feuerwehren haben sofort massive Löschmaßnahmen am in Vollbrand stehenden Tesla vorgenommen. Insgesamt kamen hier rund 20000l Löschwasser zum Einsatz. Nachdem die Löschmaßnahmen Wirkung zeigten und das Feuer soweit abgelöscht war, wurde der verbrannte Fahrer aus dem Fahrzeugwrack von erfahrenen Feuerwehrkräften geborgen. Im Anschluss wurde die Batterie weiterhin massiv gekühlt. Der genaue Unfallhergang wurde von der Polizei mit modernster Technik ermittelt. Ein Gutachter kam hier ebenfalls zur Einsatzstelle. Die L240 blieb für mehrere Stunden voll gesperrt.

  • Einsatz 10/2025 Dachstuhlbrand

    Am Sonntagnachmittag um 15:22 Uhr wurden die Feuerwehren Hermannsburg, Baven, Weesen, Beckedorf und die Hubrettungsbühne der Feuerwehr Bergen mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand“ in den Lindenweg nach Hermannsburg alarmiert. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, brannte der Balkon sowie Teile des Dachstuhls eines Wohnhauses bereits in voller Ausdehnung und das Feuer drohe auf weitere Teile des Gebäudes überzugreifen. Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und waren nicht in Gefahr. Durch zahlreiche Trupps unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber mehrere Stunden in die Länge, da Decken und Wände aufgenommen werden mussten und die Dachhaut ebenfalls aufgenommen werden musste um alle Glutnester gezielt ablöschen zu können. Durch den Energieversorger wurde das Wohnhaus stromlos geschaltet. Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Der ASB hat die Verpflegung der Einsatzkräfte übernommen. Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei beschlagnahmt und die Brandursachenermittlung wurde aufgenommen. Gegen 19:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

  • RTH Christoph 19 zum Anfassen

    Am 22.08. stand bei der Jugendfeuerwehr Beckedorf ein besonderer Dienst auf dem Programm. Die Jugendlichen fuhren mit ihren Betreuern zum Klinikum Uelzen, um den Rettungshubschrauber „Christoph 19“ zu besichtigen.

    Die Hubschrauberbesatzung nahm sich viel Zeit, um den Jugendlichen den Hubschrauber zu zeigen, und alle Fragen zu beantworten. Neben der technischen Ausstattung des Rettungshubschraubers erhielten die Jugendlichen auch einen Eindruck vom Arbeitsalltag der Luftretter und den Herausforderungen, die mit Einsätzen aus der Luft verbunden sind. Anschließend konnten die Jugendlichen den Hubschrauber aus nächster Nähe betrachten, einen Blick ins Cockpit werfen und den Patientenraum besichtigen. Wie eng es tatsächlich im Hubschrauber ist, konnte jeder der Jugendlichen am eigenen Leib erfahren, denn alle Mädchen und Jungen durften auf der Trage „Platz“ nehmen. Hoffentlich nie im Ernstfall!

    Nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die teilnehmenden Betreuerinnen und Betreuer war dieser Besuch ein echtes Highlight.

  • Einsatz 9 / 2025 VU L240 Höhe Neulandring


    Am frühen Dienstagabend ereignet sich ein Verkehrsunfall mit zwei PKW und einem Transporter im Kreuzungsbereich der L240 und des Neulandrings in Beckedorf. Zur Absicherung der Einsatzstelle und Aufnahme von auslaufenden Betriebsstoffen wurden die Feuerwehren Hermannsburg und Beckedorf gegen 17 Uhr alarmiert. Nach ersten Ermittlungen der Polizei befuhr der Fahrer eins VW Golf die L240 von Beckedorf kommend in Richtung Hermannsburg, der Fahrer des Firmentransporters wollte in den Neulandring einbiegen und übersah den entgegenkommenden Golf, woraufhin dieser mit hoher Geschwindigkeit in die Seite des Transporters krachte. Durch die hohe Wucht des Aufpralls wurde der Firmenwagen gegen einen aus dem Neulandring kommenden Audi geschleudert. Zwei Personen wurden an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst versorgt, mussten aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Durch die Kräfte der Feuerwehren wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und der stark beschädigte Golf stromlos geschaltet. Nach rund 45 Minuten konnten die Kräfte der Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen.

  • Einsatz 7/2025 Dachstuhlbrand

    Am Montagnachmittag um kurz nach 16 Uhr wurden die Feuerwehren Hermannsburg und Baven mit dem Einsatzstichwort, brennt Haus, in den Heideweg nach Hermannsburg alarmiert. Die erste Erkundung des stellv. Ortsbrandmeisters von Hermannsburg ergab, dass ein Holzunterstand mit einigen Kubikmetern Feuerholz, welcher direkt am Nebengebäude des Wohnhauses angebaut war, in voller Ausdehnung brannte. Durch den starken Wind wurde das Feuer extrem angefacht. Am Nachbarhaus waren durch den Flammenüberschlag bereits Fensterscheiben geplatzt und das Feuer drohte auf das Nachbarhaus überzugreifen. Die 97-jährige Nachbarin wurde durch ihre Familie in Sicherheit gebracht. Der Besitzer des durch das Feuer unmittelbar betroffen Hauses war zum Brandausbruch nicht zu Hause. Aufgrund des Starken Windes und der Intensität des Feuers, breitete sich das Feuer über das Zwischendenken des ausgebauten Dachbodens in den Dachstuhl aus und es wurde eine Nachalarmierung der Feuerwehren Beckedorf, Weesen und der Hubrettungsbühne aus Bergen veranlasst. Durch zahlreiche Atemschutztrupps im Innen – und Außenangriff wurde das Feuer unter Schwerstarbeit unter Kontrolle gebracht. Zwischendecken mussten aufgemacht und der Dachstuhl teilweise aufgenommen werden. Das Hauptgebäude sowie das Nebengebäude verfügten über eine Photovoltaikanlage, welche die Löschmaßnahmen sehr erschwerten. Die Kabel der noch Strom führenden PV-Anlage lagen teilweise blank und die Atemschutzgeräteträger mussten bei ihrer Arbeit extrem vorsichtig vorgehen.
    Die 90 Einsatzkräfte wurden vom ASB und der JUH mit kalten Getränken und Essen versorgt. Gegen 20 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden und die Feuerwehr Hermannsburg wird gegen 22:00 Uhr eine Brandnachschau durchführen. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt.

  • Einsatz 6/2025 Bahnunfall

    An einem unbeschrankten Bahnübergang in Beckedorf ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Die Fahrerin eines Treckers wollte den unbeschrankten Bahnübergang in der Straße Zur Hünenburg überqueren. Nach ersten Erkenntnissen übersah sie einen Güterzug welche aus Richtung Bergen kam und der Zug stieß nach einer Notbremsung mit dem Trecker zusammen. Die Fahrerin wurde aus dem Trecker geschleudert und schwer verletzt. Der Trecker wurden in den Seitenraum geschleudert. Die Feuerwehr Beckedorf wurde um 18:12 Uhr zur Aufnahme von Betriebsstoffen und Sicherungsmaßnahmen alarmiert. Nachdem durch den Notfallmanager der Bahn die Freigabe erteilt wurde, dass der Zug weggefahren werden darf, wurde der Trecker durch einen alarmierten Kran aus den Gleisanlagen geborgen. Den genauen Unfallhergang ermittelt nun die Polizei. Nach rund 1,5 Stunden konnte die Feuerwehr Beckedorf die Einsatzstelle verlassen.