Freiwillige Feuerwehr Beckedorf

retten- löschen- bergen- schützen

Nr.5

Alarmierung: 25.08.2021 /ABC1 / RIC Umweltschutzeinheit

Alarmzeit: 13:39Uhr

Einsatzort: Hermannsburg

Einsatz: Auslaufende Batteriesäure

Am Mittwochnachmittag um 13:39 Uhr, wurde die Umweltschutzeinheit- West, die Feuerwehren Hermannsburg und Unterlüß sowie der Rettungsdienst zu einem Gefahrguteinsatz auf das Gelände der Fa. Kunstofftechnik Deutgen nach Hermannsburg alarmiert. Aufgrund mangelnder Ladungssicherung kippte eine große Batterie für Flurförderfahrzeuge auf der Ladefläche es LKW um und die Batteriesäure lief aus. Nach einiger Zeit bemerkte dies der Fahrer und setzte den Notruf ab. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde die ca. 150kg schwere Batterie aufgerichtet und somit der Austritt gestoppt. Anschließend wurde die Batterie mittels Hubwagen und Gabelstapler in eine säurebeständige Auffangwanne gehoben. Abschließend wurde die ausgelaufene Säure großzügig mit Wasser verdünnt und somit die Gefahr beseitigt. Gegen 15:00 Uhr konnten die letzten Kräfte Einsatzstelle verlassen.

 

Nr.4

Alarmierung: 27.07.2021 /H2 / RIC groß & Sirene

Alarmzeit: 15:14Uhr

Einsatzort: Oldendorf

Einsatz: Wasserrohrbruch / Keller unter Wasser

Am Dienstagnachmittag um kurz vor drei Uhr, wurde die Feuerwehr Oldendorf mit dem Einsatzstichwort „Wasserleitung gebrochen, Keller unter Wasser“ in die Straße „Am Sportplatz“ alarmiert. Nach erster Erkundung durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister bot sich folgende Lage. Bei Wartungsarbeiten an der Wasseruhr, ist aufgrund eines technischen Defektes, die Hauptwasserleitung abgerissen. Wasser strömte in den Keller und setzte ihn ca. 25cm unter Wasser. Da sich der Hauptstromanschluss in unmittelbare Nähe des ausströmenden Wassers befand, konnte das Gebäude anfangs nicht stromlos geschaltet werden. Die Hauptwasserleitung der Straße musste also abgeschiebert werden. Hier gab es die Schwierigkeit, dass einige, sich in unmittelbarer Nähe befindliche Schieber, nicht mehr gängig waren und erst nach einem funktionierenden Absperrschieber gesucht werden mussten. Nach rund zwanzig Minuten konnte die Hauptleitung durch den ebenfalls hinzugezogenen Energieversorger abgeschiebert werden, das Gebäude stromlos geschaltet und mit Abpumpt- Maßnahmen begonnen werden. Hierzu wurde die FF Beckedorf um 15:14 Uhr zur Unterstützung nachalarmiert. Nach rund 1,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.

Nr.3

Alarmierung: 20.07.2021 /B2 / RIC groß & Sirene

Alarmzeit: 13:29Uhr

Einsatzort: Bonstorf

Einsatz: Feuer Fütterung / Mühle Biogasanlage

Am 20.07.2021, um 13:29Uhr wurden die Feuerwehren Bonstorf, Beckedorf und Baven mit dem Einsatzstichwort „Brennt Fütterung einer Biogasanlage“ nach Bonstorf alarmiert. Nach erster Erkundung durch den Gemeindebrandmeister bestätigte sich die Meldung. Es brannten Teile der Fütterungsanlage. Das Feuer wurde durch Vornahme es C-Rohres, mit einem Trupp unter schweren Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht. Zuvor musste aus Sicherheitsgründen die Anlange stromlos geschaltet werden. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte ein größerer Schaden an der Anlage verhindert werden.

Gegen 14:15 Uhr konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen.

 

Nr.2

Alarmierung: 20.02.2021 /B2 / RIC groß & Sirene

Alarmzeit: 01:34Uhr

Einsatzort: Oldendorf

Einsatz: fraglicher Gasgeruch

Nach schneller Erkundung der genauen Lage durch den Gemeindebrandmeister, konnten die alarmierten Kräfte die Anfahrt zum Einsatzort abbrechen. Kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich.

 

Nr.1

Alarmierung: 11.02.2021 /B3 / RIC groß & Sirene

Alarmzeit: 09:59Uhr

Einsatzort: Hermannsburg

Einsatz: Wohnhausbrand

Am 11.02.2021, um kurz vor 10:00 Uhr, wurden die Feuerwehren Baven, Hermannsburg, Weesen, Beckedorf, Bergen sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Wohnhausbrand nach Hermannsburg in den Heckenkamp alarmiert.

Die Rauchwolke war bereits auf der Anfahrt weit sichtbar. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, bestätigte sich die Meldung. Erdgeschoss und Obergeschoss standen bereits in Vollbrand. Die Bewohner, welche nach ersten Angaben der Polizei durch einen Knall auf den Brand aufmerksam geworden sind, hatten das Gebäude selbständig und unverletzt verlassen. Sofort wurde der Löschangriff im Innen- und Außenbereich eingeleitet. Aufgrund der intensiven Brandausbreitung und der brennender Stromverteilung, musste der Innenangriff abgebrochen werden. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Bergen brachte die Hubrettungsbühne auf der Vorderseite in Stellung und nahm die Dachhaut auf, um die Brandbekämpfung durchführen zu können. Zeitgleich wurde die Dachhaut auf der Gebäuderückseite ebenfalls aufgenommen und Löschmaßnahmen durchgeführt. Schwierig stellte sich anfangs das Herrichten der Wasserversorgung dar, weil einige Hydranten durch Schneemassen bedeckt waren und erst freigeschaufelt werden mussten. Da das Löschwasser, Aufgrund der Wetterlage, an einigen Bereichen gefror, wurden Mitarbeiter der Gemeinde zur Einsatzstelle beordert, um Streusalz an die Einsatzstelle zu bringen. Der Energieversorger trennte das Wohnhaus von Gas, Wasser und Strom. Nachdem alle Glutnester abgelöscht waren, konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 13:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Das DRK stellte im Einsatzverlauf Heißgetränke für die Kräfte zur Verfügung. Das Wohnhaus wurde durch den Brand komplett zerstört und der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt.